Dr. Inge Eichhorn

Abwehrschwäche und Infektneigung

Laut Statistik leidet jeder Deutsche durchschnittlich zweimal im Jahr an einer Erkältung mit Husten und Schnupfen. Patienten mit einer Abwehrschwäche erkranken weit häufiger und ihre Infektionskrankheiten sind intensiver und dauern länger an. Woran kann das liegen?
Eine Abwehrschwäche kann beispielsweise durch einen Antikörpermangel angeboren sein. Eine Stoffwechselerkrankung wie der Diabetes mellitus führt zu einer deutlich erhöhten Infektbereitschaft. Versteckte Entzündungsherde an Zahnwurzeln oder Mandeln können zu Lücken in der Abwehr führen.
Manchmal findet man keine dieser Ursachen. Trotzdem schafft es das Immunsystem nicht, sich zu stabilisieren.
Und das, obwohl der Patient sich vernünftig verhält, indem er sich warm hält, ausreichend viel trinkt und schläft, sich gesund ernährt und sportlich betätigt. In diesen Fällen braucht das Immunssystem einen Mentor, der es wieder auf die Beine bringt und stabilisiert. Hier spielen oftmals freie Radikale, die den Körper belasten eine große Rolle. Zusammen mit einem Mangel an Vitaminen und Spurenelementen und einer geschwächten Darmflora liegt die Abwehr brach. Und bei der Abwehrgenerierung steht der Darm an vorderster Front.


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