Dr. Inge Eichhorn

Bösartige HNO-Erkrankungen

Krebs ist eine bösartige Tumorerkrankung. Die erkrankten Zellen infiltrieren das sie umgebende Gewebe und haben die Fähigkeit, sich abzuspalten und an anderen Stellen im Körper anzusiedeln, um dort Metastasen zu bilden.
Die häufigste Tumor in der HNO ist der Kehlkopfkrebs. Sein erstes Symptom ist meist die Heiserkeit. Daher muss jede Heiserkeit, die länger als zwei Wochen dauert, abgeklärt werden.
Aber auch an den Mandeln, den Speicheldrüsen, der Zunge, in der Mundhöhle und im Schlund kann Krebs entstehen. Er kann sich durch Blutungen, Unebenheiten oder weißliche Verfärbungen der Schleimhaut bemerkbar machen.
Symptome wie Schluckbeschwerden, unklare Ohrenschmerzen, zunehmende Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Gewichtsverlust können Zeichen für eine bösartige Erkrankung sein.
Kopf-Hals-Tumore setzen ihre Metastasen gerne in die Halslymphknoten. Eine Größenzunahme der Halslymphknoten, die unabhängig von einem Infekt bemerkt wird, kann das erste Symptom einer bösartigen Erkrankung sein und muss deshalb immer fachärztlich abgeklärt werden.

 

« zurück