Dr. Inge Eichhorn

Erwachsene und Schnarchen

Mit Schnarchen bezeichnet man ein knatterndes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird. 
Es entsteht dadurch, dass beim Atmen durch flatternde Bewegungen des Gaumens , des Zäpfchens, an Engstellen des Rachens oder der Nase der Luftrom hörbar wird. Gewichtszunahme, Nikotin, Alkohol und schweres Essen am Abend fördern das Schnarchen.
Im mittleren Lebensalter schnarcht etwa jeder dritte Mann und etwa jede achte Frau. Aus medizinischer Sicht ist diese Form unbedenklich für die Gesundheit, sie belastet hauptsächlich die Nachtruhe des Bettpartners.

Wichtig ist die Abgrenzung des Schnarchens vom Schlaf-Apnoe-Syndrom. Hier treten beim Schnarchenden lang anhaltende Atempausen auf, in denen der Organismus nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Langfristig kann dies zu gesundheitlichen Folgen für Herz und Kreislauf führen.
Bei etwa fünf bis zehn Prozent aller Schnarcher liegt ein Schlaf-Apnoe-Syndrom vor. Der Schlaf eines Schnarchers mit Schlaf-Apnoe-Syndrom wird als nicht erholsam empfunden und der Betroffene klagt über Tagesmüdigkeit.

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